Generalist oder Spezialist – Wer ist einfacher zu empfehlen?

Es ist immer wieder interessant, wie sich Firmen auf Netzwerktreffen präsentieren um Empfehlungen zu generieren.
Hier ein Beispiel aus dem Sektor der Heizungsbauer:

1) Guten Tag, Mein Name ist Müller, wir sind ein traditionsreiches Unternehmen und bauen Heizungsanlagen. Wir machen hier alles und sind besonders auf unsere hochwertige Arbeit stolz.

2) Guten Tag, mein Name ist Müller, wir sind ein Heizungsbauunternehmen. Unser Schwerpunkt sind Wärmepumpen und Blockheizkraftwerke.  Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um alternative Energiequellen sind wir "DIE ANSPRECHPARTNER" vor Ort. Wir finden Lösungen, die jeden Kunden zufriedenstellen.

Wie sie sehen haben wir hier einmal einen Generalisten und einen Spezialisten mit klar eingegrenzten Schwerpunkten. Auf den ersten Blick sollte es also viel schwieriger sein, den zweiten Betrieb zu empfehlen, da er den Kreis der möglichen Empfehlungen im Vorhinein einschränkt.

Aber ist dies wirklich so?

Was erwartet man denn, wenn man nach einer Empfehlung fragt?

Erwartet man irgendjemanden, der etwas macht oder erwartet man vielmehr einen Spezialisten für eine spezifische Fragestellung, einen spezialisierten Problemlöser?

Ich denke letzteres, um einfach nur jemanden zu finden, der den Job macht, benötigt man nicht zwingend eine Empfehlung. 

Wie sieht es für den Empfehlungsgeber aus?

Wenn ich jemanden empfehle, dann setze ich auch immer ein Stück weit meine Reputation aufs Spiel. Dass derjenige, den ich empfehle, einwandfreie Arbeit macht, ist eine Grundvoraussetzung. Diese Tatsache hilft mir also nicht wirklich bei der Generierung von Empfehlungen.

Was ich benötige sind klare Ansatzpunkte, die es mir ermöglichen einzuhaken und eine gute Empfehlung zu generieren.

Es ist für mich somit viel einfacher einen Spezialisten zu empfehlen, der bspw. die alte Heizungsanlage ökonomisch und ökologisch sinnvoll ersetzt, als im Vergleich hierzu jemanden, der "nur" eine neue einbaut.

Insofern möchte ich jedem dazu raten, sein Profil zu schärfen. Präsentieren Sie sich als der individuelle Problemlöser und stellen Sie die Einzigartigkeit Ihrer Leistung in den Mittelpunkt, die Sie von den Mitbewerbern unterscheidet.

Im Empfehlungsmarketing hat der Spezialist klare Vorteile gegenüber dem Generalisten!

Special Purpose Visitenkarten

Wer kennt das nicht, sie waren auf einer Netzwerkveranstaltung, haben jede Menge interessanter Gespräche geführt und stehen nun vor dem Problem, die Visitenkarten den einzelnen Köpfen zu zu ordnen?

Leider muss ich selbst immer wieder feststellen, dass es mir nur unzureichend gelingt und gerade bei Messen oder Visitenkartenparties viele der erhaltenen Karten abgelegt werden, da ich sie beim besten Willen keiner Person zuordnen kann. Da ich davon ausgehe, dass es meinen Gesprächspartnern nicht viel anders geht, habe ich mir Gedanken gemacht, wie man dieses Problem elegant umgehen kann.

Wer hat eigentlich gesagt, dass man nur eine Visitenkarte haben darf?

Ist es nicht viel mehr sinnvoll, die Visitenkarten den Anforderungen bestimmter Situationen anzupassen? 

Ganz bestimmt ist dies so!

Aus der obigen Fragestellung ergibt sich eine ziemlich naheliegende Lösung. Wenn sich Menschen einfacher Bilder bzw, Gesichter anstatt Namen merken können, warum beachten dies nur wenige bei der Visitenkarte? 

Mein Tipp für diese Art "Special Purpose Visitenkarte":

Drucken Sie unbedingt Ihr Bild auf die Visitenkarte. Damit die Firmen CI nicht durchbrochen wird, nutzen Sie hierfür doch einfach die Rückseite , vielleicht sogar verbunden mit einer persönlichen Aufforderung.

Hier mein Beispiel:Special Purpose Visitenkarte - Rückseite Bodo Priesterath
Meine Erfahrung sind durchweg positiv und ich kann jeden nur ermuntern hierüber nachzudenken. Ich setze diese Art der Visitenkarte primär dann ein, wenn ich persönlich mit dem Empfänger Kontakt hatte. 

Interessant ist auch der Nebeneffekt, dass es zu vielen Zweitkontakten kommt. Wohingegen die Seite mit den eigentlichen Kontaktdaten wenig Beachtung erhält – da jedermann dies kennt – ist es sehr interessant, dass über diese Art der Visitenkarte gesprochen wird und es so auch zu neuen Kontakten über die Fragen zur Visitenkartengestaltung kommt. Die Resonanz ist bisher zu 100% positiv!

Mein Rat:
"Seien Sie mutig und stehen Sie zu Ihrem Gesicht, es hilft Ihnen beim erfolgreichen Kontaktemachen mehr als Sie auf den ersten Blick vielleicht vermuten!"

Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg

die 7 Wege zur EffektivitätDas Buch von Stephen R. Covey ist ein Bestseller im Managementbereich und existiert bereits über 2 Jahrzehnte!

Wenn Sie es einmal wirklich durchgearbeitet haben, werden Sie feststellen, dass es Stephen R. Covey gelungen ist, die Prinzipien eines erfüllten und sinnvollen Lebens in klare Elemente zu untergliedern.  Die 7 Wege oder Leitlinien sind so klar und eindeutig, dass sie – aus meiner Sicht – bislang nicht besser und einfacher formuliert worden sind.

Es gibt wohl kaum einen Netzwerker, der aus den dargelegten Prinzipien nicht Wesentliches lernen kann!

Überraschenderweise zeigt sich nämlich, dass Covey mit seinen Konzepten zwar die komplette Seminar- und Autorenwelt erreicht hat, es aber bis heute nur sehr wenige Menschen gibt, die im beruflichen Bereich durchgehend nach win-win-Situationen suchen. Häufig steht vielmehr der persönliche Erfolg im Mittelpunkt des Interesses und nicht der gemeinsame.

Der Inhalt dieses Buches ist unbedingt lohnend und ein Gewinn für Jeden, der sich tiefgreifend mit den Herausforderungen und Problemen des menschlichen Umgangs beschäftigt. 

"Wenn man seine höchsten Ziele erreichen und die grössten Herausforderungen meistern will, muss man das Prinzip oder Naturgesetz, das die angestrebten Ergebnisse bestimmt, ermitteln und anwenden!"

jetzt online bei amazon.de bestellen